WENG Medizin- & Labortechnik

Osmoseanlagen

Osmoseanlagen

Osmoseanlagen mit Permeatleistungen von 3 bis 10000 l/h.

Unser Trinkwasserist von bester Qualität, dennoch gibt es bis zu 3.000 mögliche Verunreinigungen im Wasser. In der Trinkwasserverodnung werden davon derzeit 32 mit Grenzwerten versehen, die eingehalten werden sollen.

Um all diese Verunreinigungen und Unerwünschte Stoffe im Leitungswasser, wie z.B. anorganisch gebundene Mineralien wie die Karbonite (Kalk) aber auch Nitrat, Nitrit, medizinische Rückstände, Hormone, radioaktive Isotope, natürlich Bakterien und Viren, herauszufiltern ist Einsatz der Umkehrosmose unausweichlich.
Die Umkehrosmose ist ein umgekehrter Prozess derer sich die Natur bedient, Pflanzen nehmen so Mineralstoffe aus der Ihrer Umgebung auf. Dieses Verfahren heißt Osmose.

Bei der Umkehrosmose wird nun der umgekehrte Prozess benutzt um ungewünschte Mineralien oder andere Stoffe zu entfernen.

Wenn zwei Flüssigkeiten, die unterschiedlich viel Mineralien beinhalten durch eine halbdurchlässige Membrane getrennt werden dann entsteht ein osmotischer Druck. Eine halbdurchlässige Membrane ist z.B. eine Zellwand einer Köperzelle oder einer Pflanzenzelle, da in der Natur immer alles ausgeglichen sein möchte und die beiden Flüssigkeiten so unterschiedlich mineralisiert sind, entsteht der Drang diese auszugleichen. Das ist der osmotische Druck

Diesen natürlichen Prozess macht der Mensch sich bei der Umkehrosmose zu Nutze um unerwünschte Mineralien oder sonstige Verunreinigungen im Trinkwasser heraus zu filtern. Entwickelt wurde die Technik in den 60er Jahren im Auftrag der NASA, die ein Trinkwasser-Recycling-System für bemannte Weltraumflüge benötigte.

Es wird dazu eine Membrane in Form einer Folie verwendet, die ähnlichkeit mit einer Körper- oder Planzenzelle aufweist und mit so winzigen Poren versehen ist, wie sie in einer Zelle vorkommen. Diese "Poren" sind 0,00001mm groß. Dies entspricht einer Nanofiltration.
Der osmotische Druck wird nun umgekehr hergestellt, nämlich durch den Leitungswasserdruck. Es wird also Leitungswasser mit min 3,5 bar gegen diese Umkehrosmosemembrane gedrückt und somit der osmotische Druck nachgebildet. Da größere Moleküle nicht durch die Pore der Umkehrosmosemembrane passen, werden nur die Wassermoleküle durch die Membrane gepresst. Auf der anderen Seite der Membrane entsteht somit reinstes Wasser.
Regenerationen und damit verbundene Kosten entstehen nicht.